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Nicht Ohne Meine Schwester in Schmallenberg

Ein wenig ungewöhnte Töne gab es beim Auftritt von Nicht ohne meine Schwester im KuK zu hören. Zwei richtig gute Live-Musikerinnen und ein hin und wieder Konga spielender Loop-Starter am Sequenzer boten abseits der ausgetretenen Sauerländer Hörpfade ein hörenswertes Konzert in Schmallenberg.
Das hat bis ungefähr zur Halbzeit richtig die Ohren ausgepuhlt - Dance Beats, die ein wenig orientalisch 'rüberkommen, eine harte Brettgitarre und ein ein saugutes Saxophon, nicht zu vergessen die Stimmen - und kam gut.
In der zweiten Hälfte hat sich an der Qualität der Live-Musik nichts geändert, aber die Sequenzer-Sounds wurden eher ominös und klangen immer mehr, wie wenn der nette Proll von nebenan mit seinem Umpf-Auto in der Nähe parkt.
Ob's geplant war oder nicht, zweimal ist während des Konzerts der Sequenzer abgekackt. Und nur mit Gitarre, Sax und Gesang sind die Schwestern extrem hörenswert und noch dazu ziemlich schmerzfrei. Countryroads oder Viva Colonia passten eigentlich nicht wirklich zum Set, waren aber richtig witzig.


HJ. Baumann

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